Weihnachten
             


Die Weihnachtszeit ist für mich Jahr für Jahr etwas Besonderes. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass ich hierauf ein besonderes Augenmerk meiner literarischen Tätigkeit gelegt habe. In vielen Gedichten und Geschichten habe ich versucht, den besonderen Zauber von Weihnachten festzuhalten. Dabei kommen in meinen Texten weder Witz und Ironie zu kurz, noch die ruhigen, nachdenklichen und schönen Augenblicke dieser Zeit. Vieles ist dabei in bayerischer Mundart verfasst.



Mein Weihnachtsbuch ist überall im Buchhandel erhältlich:
      


Der Klappentext:
Mit einem Augenzwinkern und mit viel Herzlichkeit präsentiert der junge Autor Hans-Peter Schneider seine Texte zur schönsten Zeit des Jahres. Durch seine Themenvielfalt hat er ein Werk geschaffen, das für alle adventlichen Anlässe eine Bereicherung darstellt, von der großen Weihnachtsfeier bis zum kleinen Familienfest. Egal ob sie vom Schneemannritter Kunibert lesen, vom Christbaumklauen mit dem Vater, vom Weihnachtsganserl Edeltraud, vom vierten König Ephraim oder von typischen, bayerischen Weihnachtsfeiern - Ihnen wird immer gezeigt, wie einfach es ist, Weihnachten zu lieben und zu leben und dabei noch unbeschwert zu lachen.

"Weihnachten lieben und leben"
- Im Jahr 2008 über zwei Monate in den Top 15 der BOD-Bestsellerliste.
- Im Jahr 2009 von Ende September bis Ende Dezember auf Platz 1 der BOD-Bestellerliste.
- Im Jahr 2010 das meistverkaufte bayerische Weihnachtsgeschichtenbuch auf Amazon.de und über drei Monate auf Platz 1 der BOD-Bestellerliste; darüber hinaus unter den 15 meistverkauften deutschen Weihnachtsgeschichtenbüchern bei www.amazon.de.
- Im Jahr 2011 wiederum drei Monate auf Platz 1 der BOD-Bestellerliste und erneut unter den 15 meistverkauften deutschen Weihnachtsgeschichtenbüchern bei www.amazon.de.

ISBN: 978-3-8370-6273-1

Preis: 9,90 Euro

Verlag: BOD
(Offizielle Info zum Verlag: BOD ist europäischer Markt- und Technologieführer in der digitalen Buchpublikation. Alle BoD-Titel mit der Option Buchhandelsanschluss sind im gesamten deutschsprachigen Buchhandel und in mehr als 1.000 Internet-Buchshops erhältlich. BoD verfügt über mehr als 85.000 lieferbare Titel und einen Anteil an den jährlichen deutschen Neuerscheinungen von über drei Prozent)

Zwei Gedichtbeispiele aus meiner Sammlung:

Opa Theodor und sein Eisstock
Opa Theodor, der alte Schieber,
war Eisstockschützen Mannschaftsleader.
Keiner schob so schön wie er,
den Eisstock zielgenau umher.
Und wird es auch gar oft verkannt,
ist's doch als Sportart anerkannt.

Tag täglich geht der Theodor
zum Weiher drunt am Städtchentor.
Die Spannung ist dort greifbar nah,
beim Ehrgeiz der Seniorenschar.
Team Zweistock ist der Favorit,
Team Hohe Stirn spielt vorne mit.
Team Zahnlos ist dagegen nur
Kanonenfutter für Team Kur,
das aus Spielern nur besteht,
deren Kur ins Städtchen geht.
Team Ischias war ein wenig steif
in den Hüften und im Steiß.
Von Team Prostata da warn
d' Spieler mehr am Klo als auf der Bahn.
Team Alzheimer, das trat nicht an,
denn es vergaß wie, wo und wann.
Team Kugelrund wurd ausgeladen,
sonst nähm das Eis zu großen Schaden.

Theodor, der spielt groß auf,
hat in seim Zweistockteam nen Lauf,
war kaum zu stoppen, noch zu schlagen,
den andern Teams ging's an den Kragen.

Dann kam es zum Finalshowdown:
Zweistock und, man glaubt es kaum,
die Männer von Team Prostata -
nach einer Stund warn alle da.
Doch was war los, was wurd da gspielt:
Theodor hat schlecht gezielt,
verfehlte s' Ziel um große Längen,
schon gab es Raunen auf den Rängen.
War er nervös? War er nicht fit?
Zieht er sein Team in Abgrund mit?
Der kalte Schweiß stand auf der Stirn
und Theodor begann zu friern.
Team Zweistock traf nicht mehr ins Ziel.
Unglaublich, doch der Favorit … er fiel!

Team Prostata siegte am See,
gewann ne Schachtel Blasentee
und liefert somit den Beweis:
Viel Klogehn ist nicht nur ein Scheiß.



Blick zurück
Blick zurück auf's letzte Joahr -
s' kummt ma wia a Schatten vor,
der vaschwind und nimmer ist,
den ma nach und nach vagisst.

Schee war's trotzdem, irgendwie,
und diaf drin vagisst ma's nie:
so manches Leid, so manche Freid,
so mancher Streit, so wenig Zeit.
Wenn d' Erinnerung aa stark verblasst,
Seid's eich gwiss, es hod scho passt.
Nei's Joahr, jetz greif ma schwungvoll o!
Anders werd's nun, so und so.
Vui Nei's kummt jetzad auf uns zua,
selten kummt ma da zur Ruah;
Hauptsach' is, ma bleibt net steh.
Denn s' Leb'n muass schliaßlich weida geh.

Blick zurück auf's letzte Joahr -
s' kummt ma wia a Schatten vor,
der vaschwind, dem Neia weicht.
Schau nach vorn! Dann fallt's dir leicht.




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